Formulardesign als Lückentexte – Trend oder Ausnahmeerscheinung?
Veröffentlicht am: 26 Februar 2010
Formulare im Lückentext-Design (“Mad Libs”) wie bei der Registrierung auf Huffduffer.com sind eher noch eine Seltenheit, wecken jedoch durch ihr aus zahllosen Sprachkursen bekanntes Design das Verlangen, die Lücken mit den entsprechenden Werten aufzufüllen, was eventuell zu einer höheren Conversion-Rate im Vergleich zu herkömmlichen Formularen führen kann. Ich bin gespannt, ob sich diese Form der Formulargestaltung noch auf weiteren Seiten und auch in weiteren User-Tests durchsetzen wird – die zu lesende Textmenge erhöht sich ja im Vergleich zur gängigen Formulargestaltung mit kurzen Feldbezeichnern um ein Vielfaches.
Ein weiterer Trend der Passwort-Demaskierung wird bei Huffduffer ebenfalls bereits aufgegriffen und meiner Meinung nach gelungen umgesetzt: Per Default ist die Passworteingabe maskiert, der User kann sich jedoch über die Checkbox rechts unten das eingegebene Passwort anzeigen lassen. Diese Methode könnte sicherlich die doppelte Blindeingabe von Passwörtern zur Vermeidung von Vertippern im ein oder anderen Formular auf nur ein Feld reduzieren. Ich würde die Funktion allerdings näher am betreffenden Eingabefeld platzieren, um sie mehr hervorzuheben.
UPDATE
Es hat sich herausgestellt, dass es in dem referenzierten A/B-Testing doch noch mehr Variablen als nur das Formulardesign gab, die sich unterschieden. Daher können die Ergebnisse so nicht gewertet werden. In einer anderen Studie hat sich die Conversion Rate bei der Verwendung von Lückentext-Formularen sogar verschlechtert (siehe Artikel bei Konigi).
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