Storyboarding für Transitionen

Veröffentlicht am 16 Februar 2011 | Keine Kommentare

Interessanter Artikel über die Konzeption von Transitionen (z.B. auf dem iPad) beiBoxes and Arrows.

Transitions are hot, and not just because they entertain the eye. In confined mobile computing interfaces, on tablet devices or in complex virtual environments, transitions are an authentic, minimalist way of enabling way-finding, displaying system state and exposing crucial functionality – in short, they are key in creating a superior user experience.

Es werden sieben Grundprinzipien genannt, die beachtet werden sollten, wenn man Übergänge zwischen verschiedenen Screen-Zuständen definieren möchte:

  • Component Relationship (Verhältnis von Vordergrund zu Hintergrund)
  • Illusion (Wahrnehmung von Bewegung, Konsistenz in der Wahrnehmung)
  • Exaggeration (Optische Hervorhebungen, Aktionen und Statusänderungen)
  • Staging (Kameraperspektive, Beleuchtung, Fokus)
  • Acceleration & Decelearion (unterschiedlich dynamisches Ein- und Ausblenden)
  • Metaphors (Verwenden von Analogien aus der realen Welt um komplexe digitale Ereignisse greifbar zu machen)
  • Simplicity (Vermeiden von Störungen)

Die Technik von gestern ist die Utopie von morgen…

Veröffentlicht am 31 Januar 2011 | Keine Kommentare

… oder so ähnlich kommt es einem vor, wenn man sich das folgende Video anschaut, in dem französischen Kindern von heute elektronisches Spielzeug und technische Gegenstände von gestern gezeigt werden – die staunenden Gesichter sind herrlich anzusehen.

Was werden die nachfolgenden Generationen in 30 Jahren wohl sagen, wenn man den alten iPod wieder hervorkramt?

User Experience – ein Begriff, viele Definitionen

Veröffentlicht am 17 Januar 2011 | Keine Kommentare

User Experience Designer – wer sich heute so nennt, klingt wichtig und trendy. Was genau aber versteht man unter dem Begriff “User Experience” eigentlich?

Leider konnte sich die Expertengemeinde nicht wirklich auf einen gemeinsamen Nenner einigen und so existieren zahlreiche Definitionen des Begriffs. Auf allaboutux.org hat man sich die Mühe gemacht, die meisten Beschreibungen für UX zu sammeln und zu veröffentlichen.

Den User Experience Designer in einer Person vereint, gibt es meiner Meinung nach nicht wirklich, da so viele verschiedene Fähigkeiten und Bereiche durchdacht, geplant und umgesetzt werden müssen, um eine gute Erfahrung des Benutzers zu gewährleisten, dass diese Person vom Online/Offline Marketing, User Research, Requirements Engineering, Information Architecture, Visual Design, Programmierung, Kommunikation und Vermarktung, Service Design, etc. alles in sich vereinen müsste. Die eierlegende Wollmilchsau sozusagen. Denn an allen Berührungspunkten des Benutzers mit einer Marke oder einem Produkt kann seine Wahrnehmung negativ oder überraschend positiv beeinflusst werden (z.B. durch Freude bei der Bedienung, freundlichen Kundenservice, hilfreiche Features  oder schnelle Reaktionszeiten des Systems).

Für mich trifft es Definition 2 der Nielsen-Norman Group daher am besten:

All aspects of the end-user’s interaction with the company, its services, and its products. The first requirement for an exemplary user experience is to meet the exact needs of the customer, without fuss or bother. Next comes simplicity and elegance that produce products that are a joy to own, a joy to use. True user experience goes far beyond giving customers what they say they want, or providing checklist features. In order to achieve high-quality user experience in a company’s offerings there must be a seamless merging of the services of multiple disciplines, including engineering, marketing, graphical and industrial design, and interface design.

Was ein UX Designer in einer Person allerdings leisten kann, ist die Koordination all dieser Bereiche zu einem großen, runden Bild. Zumeist gibt es in Projekten niemand, der den Gesamtüberblick über alle Aktivitäten, die den Endbenutzer betreffen und beeinflussen, hat, was meistens dazu führt, dass Insellösungen von einzelnen Abteilungen (z.B. der Website-Verantwortlichen) vielleicht eine gute Erfahrung für den Benutzer bieten, diese jedoch durch nicht abgestimmte Aktionen anderer Abteilungen (z.B. Kundenservice oder Marketing) wieder gemindert werden. Die Kommunikation und Planung aufeinander abgestimmter Schritte sollte daher für einen UX Designer im Vordergrund stehen, wozu sicherlich außerdem ein fundiertes und breites Verständnis aller beteiligten Fachbereiche vonnöten ist.

Make me think

Veröffentlicht am 17 Januar 2011 | Keine Kommentare

Auf usabilitypost.com ist ein lesenswerter Artikel erschienen, der sich mit der Frage beschäftigt, ob Interfaces mit einer hohen Usability (im Sinne von “Don’t make me think”) in jedem Fall solchen mit mehr kognitivem Anspruch vorzuziehen sind.

[...] the user-friendly interface relieves its users from having to commit information to memory, and this information is in turn externalized. When the interface isn’t helpful, information is internalized by the user, meaning they have to think longer about the problem and learn more fully the inner workings of their task.

Die Kommentare zu diesem Blogpost sind auch recht interessant. Insgesamt ist sicherlich die genannte Studie mit Vorsicht auf den eigenen Projektalltag zu übertragen. Ich finde es aber gut, dass im Zuge des “Simplification Movements” auch mal innegehalten und einen Schritt zurück gedacht werden sollte, denn wie sagte schon Einstein: “Make things as simple as possible, but not simpler”.

Vom schweren Leben einer Sitemap in heutiger Zeit

Veröffentlicht am 5 Januar 2011 | Keine Kommentare

Is the-sitemap losing its client-facing steam?

fragt sich Vincent Au in einem aktuellen Artikel im UX Magazine.

Informationsarchitekten haben in Projekten inzwischen Mühe, das altbewährte Visualitierungstool einer Sitemap an neue Anforderungen anzupassen, die durch dynamische Positionierungen von Seiten und Funktionen den Gesamtüberblick in Form eines statischen Diagramms erschweren.

Vincent macht den interessanten Vorschlag, die statische Sitemap durch eine dynamische Applikation zu ersetzen, die dem Betrachter erlaubt, szenariobasiert oder als Concept Map den Überblick über eine Website oder Applikation zu behalten und das Ganze bereits mit Wireframes zum besseren Verständnis zu verknüpfen. Leider gibt es noch keine passende Software, die das Anlegen von solchen Strukturen erlaubt :-( – aber man kann ja hoffen (oder selbst programmieren).

Guten Rutsch!

Veröffentlicht am 30 Dezember 2010 | Keine Kommentare

Allen Lesern (und Nicht-Lesern) einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches 2011!

Wie man die Blätterfunktion in einem Online-Shop nicht machen sollte…

Veröffentlicht am 16 Dezember 2010 | 1 Kommentar

… das sieht man aktuell bei Douglas.de.

Was man verbessern sollte:

  • Die Bedienelemente der Blätterfunktion sollten am Anfang und am Ende der Produktliste erscheinen. Heute muss man erst ganz nach unten scrollen, um weiterzublättern oder die Anzahl der angezeigten Listenelemente zu verändern.
  • Der Default von nur 12 Produkten pro Seite ist für heutige Verhältnisse viel zu gering. Hier war wohl jemand mit Angst vor dem Scrollrad am Werke… Diese Zahl würde ich auf mindestens 25 erhöhen.
  • Wechselt man von einer Listenansicht in eine andere, hat die Webseite die Einstellungen der Blätterfunktion wieder vergessen, so dass man jedes Mal wieder die Anzahl der Listenelemente verändern muss – das nervt und könnte durch ein bisschen Personalisierung vermieden werden.

Weihnachtsgeschenke für die User Experiencler

Veröffentlicht am 18 November 2010 | Keine Kommentare

Was schenkt man einem UX Professional dieses Jahr zu Weihnachten? Genau, Dinge, mit denen er die Welt verbessern kann … Ich würde mich jedenfalls über das eine oder andere davon freuen.

Via Nickfinck

Agiles Produktdesign und UX

Veröffentlicht am 15 November 2010 | Keine Kommentare

Ein interessanter Vortrag von der UX London 2010 über “Real world agile UX” ist als PDF hier zum Download verfügbar. Jeff Patton beschreibt darin, wie man als UX-Vertreter in einem agilen Projektprozess nicht untergeht und dabei hilft, dass am Ende doch noch ein benutzbares Produkt herauskommt.

Qwiki – interessante Idee zur Informationsdarstellung

Veröffentlicht am 27 Oktober 2010 | 1 Kommentar

Man kann sich zwar erst für die Alpha-Version anmelden, aber Qwiki sieht als neuer Service ganz interessant aus. Zum eingegebenen Suchbegriff werden verschiedenste Inhalte aus dem Web automatisch zusammengestellt und von einer Computer-Stimme (klingt in der Demo jedenfalls schonmal  besser als mein Nabaztag) vorgelesen. Ich bin schon gespannt auf die finale Version.

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